Download PDF by Walter Angst: Aggression bei Affen und Menschen

By Walter Angst

ISBN-10: 3540098771

ISBN-13: 9783540098775

ISBN-10: 3642675646

ISBN-13: 9783642675645

Wie auch immer guy die Grenzen des Begriffes "Aggression" stecken möge, bei so hoch organisierten Tieren wie den Affen, und erst recht beim Menschen, ist das Thema "Aggression" komplex und schwierig. Dementsprechend ist die Literatur darüber sehr reichhaltig und sie stammt aus verschiedenen Forschungsdisziplinen wie Verhaltensforschung (Ethologie), Physiologie, Psychologie, Anthropologie, Ethnologie, Psychia­ trie, Psychoanalyse. Ich selbst bin Zoologe und Ethologe, mit einem großen Interesse für Sozialpsychologie und Ethnologie. Dieser persönliche Hintergrund wird weitgehend die Darstellung des Themas bestimmen: Nach der notwendigen Begriffsbestim­ mung wird Aggression nach den Grundfragen der Biologie unter­ sucht. Dabei wird empirisch vorgegangen, Fakten einerseits und unbewiesene Hypothesen und Spekulationen andererseits werden möglichst sauber getrennt. Es soll vermieden werden, einfach einige zu einer bevorzugten Hypothese passende Bei­ spiele zu geben - denn guy findet bekanntlich für alles Bei­ spiele - vielmehr soll versucht werden, zu den einzelnen Fragen so intestine wie möglich das Ganze ins Auge zu fassen und dadurch den Stellenwert einzelner Befunde besser zu beurteilen. Selbst­ verständlich ist es ausgeschlossen, auf diese paintings das Thema Aggression vollständig zu behandeln. Es müssen Schwerpunkte gesetzt werden. Unter den etwa 179 Primatenarten werden die Altweltaffen im Zentrum stehen, und für die Einzelheiten wird die mir am besten vertraute artwork, der Javaneraffe, als Beispiel dienen.

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Scheint auch ohne deutliche Aggressionen zu regeln, wer den Vortritt vor wem hat. Im Zoo, wo Rangordnung und Verwandtschaft bekannt sind, zeigt sich, daß das Einhalten bzw. Durchsetzen einer "Freßdistanz" als Komponenten der persönlichen Beziehung aufzufassen sind. Eine Mutter duldet ihr jüngstes Kind neben sich, ein älteres wenigstens noch näher als z. B. ein nicht verwandtes junges Männchen, ein Männchen toleriert ein "consort-Weibchen" (brünstiges Weibchen, mit dem das Männchen temporär eine spezielle Paarbeziehung pflegt) neben sich, nicht so nahe aber ein anderes Weibchen, und nur ganz entfernt ein anderes großes Männchen, und so weiter.

Wie steht es beim Menschen? Versuche mit Menschen über die Auswirkung einer erhöhten Dichte auf die Aggression gibt es meines Wissens erst wenige. GRIFFITI und VEITCH [119] verglichen das Verhalten von zwei Studentengruppen bei verschiedener Dichte. Die Gruppe mit größerer Dichte war reizbarer und äußerte mehr negative Gefühle. MCGREW [191] und FREEDMAN et al. [106] verglichen gleich große Gruppen in verschieden großen Räumen. Sie fanden keine signifikanten Unterschiede in der Äußerung von feindlichen Gefühlen.

Der Abbruch des "Rangkampfes" nach einem "Gicksen" läßt sich nur so erklären: Das "Gicksen" ist ein Signal der Unterlegenheit, der "Sieger" rezipiert das als Zeichen der erreichten Zielsituation, und damit erlöscht die auf Dominanz gerichtete Aggressivität (weiteres dazu siehe Kap. 9). Rangordnungen in menschlichen Gesellschaften sind unübersehbar in der Zahl und der Vielfalt. üb und allenfalls wie weit Ehrgeiz, Prestigestreben und ähnliches einer auf Dominanz gerichteten Aggressivität entsprechen, ist eine offene Frage.

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Aggression bei Affen und Menschen by Walter Angst


by Charles
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